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27.11.08

the power of nightmares or ... what is your greatest fear

song | the nagging of mah cat
mood | conteplative

In a society that believes in nothing, fear becomes the only agenda. Whilst the 20th century was dominated between a conflict between a free-market Right and a socialist Left, even though both of those outlooks had their limitations and their problems, at least they believed in something, whereas what we are seeing now is a society that believes in nothing. And a society that believes in nothing is particularly frightened by people who believe in anything, and, therefore, we label those people as fundamentalists or fanatics, and they have much greater purchase in terms of the fear that they instill in society than they truly deserve. But that’s a measure of how much we have become isolated and atomised rather than of their inherent strength.

But the fear will not last, and just as the dreams that politicians once promised turned out to be illusions, so, too, will the nightmares, and then our politicians will have to face the fact that they have no visions, either good or bad, to offer us any longer.

[excerpt taken from here]


which leads me to the question, is there still something, in which we might believe at all? i don't mean the things we claim to, as those we observe or carry out without the former meaning behind them. nah. i mean, is there something, we really believe in, with all our might and ability?

[tbc]

16.11.08

zehn fragen ... und eine mögliche antwort darauf - ein fiktiver mailverkehr in mehereren teilen

song | enya - dreams are more precious
mood | amused

abs. "kanzler in demut" w.faym@spoe.at
to. "mein pepi" j.proell@oevp.at
subj. re: 10 fragen


allerliebster pepi,

nach langer und reiflicher überlegung und diskussion dieser von unserem guten freund wolfi formulierten fragen deinerseits haben wir uns wie folgt entschlossen, was deren antwort betrifft.

selbstverständlich werden wir alles mögliche tun, um deinen vorstellungen - und ganz besonders jenen der iv - von wahrer heimischer politik, die sowohl sozial treffsicher ist, als auch der wirtschaft entsprechend deren vorteile hat, umzusetzen. schließlich muß in so schweren zeiten wie jetzt, am beginn einer krise das allernotwendigste getan werden, damit wir - österreich - am ende daraus so unversehrt wie möglich entkommen und unserer wirtschaft so wenig schaden wie nur möglich zugefügt wird. selbstverständlich ist es dann unmöglich, die bereits versprochenen dinge wie steuerreformen oder sonstiges umzusetzen. in meinen augen wäre es um einiges sinnvoller einen weiteren nationalen schulterschluß zu fordern und mit gemeinsamer anstrengung ... du weißt schon, was ich meine. daß dadurch einmal mehr der soziale bereich, pensionen und so, beschnitten werden können, jo mei, bekanntlich muß jeder seine opfer bringen in solch zeiten.

daß ich nie gegen die eu war, weißt du. und wenn ich ehrlich bin, war es gusi, der mich dazu gezwungen hat, diesen leserbrief zu unterschreiben - mit vorgehaltenem gespitzten bleistift und der drohung, daß ich wieder zurück zu wiener wohnen muß. davon abgesehen, was tut man im wahlkampf nicht alles für einen stimmengewinn. ich gestehe auch ein, daß ihr - und ganz besonders wolfi - eindeutig die bessere kompetenz auf dem gebiet habt, weswegen ich mich jeder eurer zukünftigen entscheidungen diesbezüglich fügen werde. das mit den abstimmungen war ohnehin eine schnapsidee. ach ja, und ich werde dafür sorgen, im rahmen des umbaus des budgets, daß wir noch drei oder vier weitere eurofighter beziehen.

ebenso stimme ich überein, was das thema innere sicherheit angeht. überwachnung muß her, an allen möglichen fronten und so viel davon wie nur möglich. es kann nicht sein, daß die straßen weiterhin von zigarettenstummeln verschmutzt werden, und die ubahnen von achtlos weggeworfenen gratiszeitungen überquellen. von den massen an kaugummis, die die straßen überziehen, rede ich erst gar nicht. des weiteren setze ich mich mit aller schärfe dafür ein, daß in zukunft jede kritik an uns - ich meine natürlich euch - aufs härteste bestraft und schon im keim erstickt wird. je mehr wir wissen, wie das volk denkt, desto einfacher ist es für uns - ich
meine natürlich euch, verzeihung - eben gegen jene vorzugehen. deswegen finde ich, man sollte noch viel weiter gehen, als es das spg vorschlägt, und ich weiß, daß ihr da einer meinung mit mir seid.

natürlich werde ich mich morgen höchstpersönlich mit onkel hansi bei einer tasse kaffee mit kuchen zusammensetzen, um das in der krone dementsprechend rüberzubringen, daß nicht gleich wieder der eindruck entsteht, ich wäre - wie sonst immer gusenbauer - einfach umgefallen. immerhin sollte ich ja einen etwas besseren eindruck hinterlassen, um die glaubwürdigkeit der großen koalition - verzeihung - vp-regierung mit rotem kanzler, weiterhin bestehen lassen zu können.

lieber pepi, ich wünsch dir noch eine schöne woche bis wir uns wieder sehen, ich weiß, donnerstag, halb neun, nationalrat. ich habs auch extra mit rotem stift dick im kalender markiert, ums mir zu merken.

alles liebe und in demut
dein werner

zehn fragen ... und eine mögliche antwort darauf | part 2

song | udo jürgens - mit 66 jahren
mood | relieved

abs. "ich habe das sagen hier" j.proell@oevp.at
to. "rote demut" w.faym@spoe.at
subj. re:re: 10 fragen


sehr geehrter werner,
wir haben hier im vp-klub deine rasche antwort dankend zur kenntnis genommen. ebenso bedanken wir uns für die freundlichkeit des zuvorkommens und den enthusiasmus, den du zeigst, daß wir das endlich hinter uns bringen können.

ich hoffe, wir können am donnerstag die letzten kleinigkeiten beseitigen und dann endlich zur tagesordnung übergehen im sinne der tatsächlichen regierungsbildung.

mfg,
josef pröll

ps: ich hoffe, dein klub zickt nicht wieder auf, sonst müssen wir die verhandlungen für gescheitert erklären. und neuwahlen ausrufen.

zehn fragen ... und eine mögliche antwort darauf | part 3

song | jam and spoon - kaleidoscope skies
mood | bemused

abs. "wea buagamasta is bestimm i"
m.haeupl-wien@spoe.at
to. "onkel erwins kleiner neffe" j.proell@oevp.at
subj. re: 10 fragen


heast pepperl,

entweda host wiakli z'laung in willi sein briaftroga gmocht und dabei z'vü vom klaan prinzn mitgriagd oda du host afoch de foischn rotgeba. bass auf, bua.

de soch is de: entweda du und dei verein wern endlich wieda normal - sprich ia reißts eich z'saumm und heats mit de spompanadln und dem kindagoatn-gspü do auf, setzts eich mitm werner wieda aun an disch und schopsts eich den rest noch den gütigen aunstaundsregln aus.

ODA - und hea guad zua, weu des sog i da nua amoi - mea nehman di und dei gaunze bartie und ia kennts schaun wos bleibts, weu daun mochma uns söwa wos aus. wauns net aundast geht, daun hoit a in da mindaheit. ia seids net so wichtig, wirat ses gean häds. und, schreib da des hinta de leffl, bua, du muaßt nu vadaumt vü leana.

oiso vagiß den gwagl do mit de zehn frogn amoi gaunz schnö wida, weu pflanzn kaunst damit hächstens an sandler am giatl, host mi? und waunst am dunasdog eansthoft manst, daß'd des weida duachziagn kaunst, wiast scho segn, wos'd davo host. daun wiad da da woifi a nemma höfn kena, weu daun wirds aus sei mit da maus.

hawadere,
michi

14.11.08

08/[18] 38 - gibt es auf manche fragen in der tat keine antwort?

song | blurbs from laza radio
mood | where is mah bed?

ich war heute seit ewigkeiten wieder im parlament. genauer genommen in republik.ausstellung 1918/2008. und wurde im laufe der führung durch selbige indirekt mit einer frage konfrontiert, die ich dann auch der vortragenden der führung stellte.

wir erinnern uns. 1938-03-11. und an die volksabstimmung, die eigentlich zwei tage später hätte stattfinden sollen, wäre jene eben nicht durch den anschluß indirekt abgesagt worden ...
wie aus während dem vortrag zu erfahren war, wäre das ergebnis, wenn die abstimmung stattgefunden hätte, mehrheitlich zugunsten der selbstständigkeit als weiterhin 'freies und deutsches, unabhängiges und soziales, ein christliches und einiges österreich' ausgefallen.

die frage, die sich mir dann indirekt stellte, während ich einerseits dem videoauschnitt von schuschniggs rede betrachtete und andererseits mir das allseits bekannte bild vom heldenplatz einen monat später in erinnerung rief ... war jene, wie es möglich sein kann, daß eben genau diese gleichen leute, die eben noch mehrheitlich für die weitere existenz ihres staates als solchen gestimmt hätten, zwei tage später mit hysterischer begeisterung schreien, winken und ihrem besetzer zujubeln, als ob er der alleinige erlöser allen übels, nein, schon eher fast ein neuer gott wäre. man tauschte einen alptraum mit einem anderen, letzten endes.
[etwas das mir während schuschniggs vid auffiel, war die austauschbarkeit seiner person. von betonung, gestik und allem anderen hätten genausogut auch hitler, mussolini oder goering dortstehen können. keine ahnung, woher der gedanke kam, aber er war indirekt mein bleibender eindruck.]

und die zweite, daraus folgende frage war die, wie können eben diese gleichen leute es zulassen, daß ihr land quasi annektiert wird, ohne eine hand zu rühren, ohne auch nur einen einzigen schuß der gegenwehr abzufeuern?
ich meine normale leute, die mehrheit, die gemeinhin als volk bezeichnet wird. intellektuelle, politiker und kirche mal ausgenommen, soweit noch vorhanden. aber warum hat nicht ein einziger aus der großen masse des volkes sich wirklich gewehrt sondern gejubelt, als ob es kein morgen gebe?

ich stellte wie gesagt der vortragenden die gleiche frage. traurigerweiße wußte sie keine antwort.

9.11.08

08/38 - [ge]denken, [be]denken ... [er]denken?

song | Глюк'оzа - Москва
mood | tired

lev tahor bra li elokim
veruakh nakhon khadesh bekirbi
al tashlokheyni mil'fanekha
veruakh kadshekha al tikakh mimeni
[
Ps 51:10-12]


einmal mehr, und dadurch zum wiederholten male findet das alljährliche ritual statt, indem man sich erinnert und man beteuert, daß solches nie wieder geschehen solle. einmal mehr worte in massen, von politikern, zeitungskommentatoren, kirche, usw ... und einmal mehr, dadurch die weitere ritualisierung der aussage. es ist nicht so, daß je öfter man etwas wiederholt, es wahrer wird. im gegenteil, je öfter man etwas wiederholt, desto mehr verkommt es zur platidüde, bis es am ende nichts anderes mehr als eine leere worthülse darstellt. ohne aussage, ohne inhalt. eine aneinanderreihung von worten, die schon so oft gesagt und gehört wurden, daß sie keinen mehr betreffen. oder interessieren, auch nur im ansatz.

man beteuert, alles zu tun, was möglich ist, um es nie wieder eintreten zu lassen. und merkt doch nicht, wie es sich nach und nach in kleinen schritten wieder einschleicht. in der sprache, in unausgesprochenem, in den gedanken. natürlich weniger in jenen derer, die beteuern, aber inwieweit ist der stammtisch damit einer meinung; inwieweit denkt der stammtisch anders als er beteuert zu sagen?

man gedenkt den einen und vergißt darüber die anderen. man vergißt über dem gedenken, daß alles irgendwo einmal einen anfang hatte; gedanken, die zu wort gefaßt werden von einer [zu diesem zeitpunkt eher unbedeutenden] minderheit, und die dann jahre später doch über die mehrheit hinwegfegen und von ihr mit begeisterung aufgenommen werden.
plötzlich ist der nachbar [arbeitskollege, freund, ...], mit dem man sich wenige minuten vorher noch wunderbar verstand, ein fremder, jemand der bedrohlich ist. und doch hat man bis zu diesem moment über jahre hinweg miteinander gelebt, gelacht, geweint, geredet, anteil an seinem leben genommen ... und man stimmt ein in das geschrei der mehrheit, ja, es sei schon immer so gewesen und überhaupt ...

irgendwo, in einem unbedeutendem satz ist der anfang, der keim gelegt. und heute wie damals, ohne weiter darüber nachzudenken, reiht sich ein satz an den darauf folgenden, scheinbar ohne zusammenhang. heute wie damals sind die unterschiede zwischen manchen dingen nicht so weit auseinander, man ist sich näher als man glauben möchte. heute wie damals wird später einmal mehr beteuert werden, man hätte nichts gewußt, nichts mitbekommen; wenn man früher gewußt hätte ...

heute wie damals stimmt man dingen zu, die 'der sicherheit des staates' gelten, die 'der sicherheit aller' gelten. heute hat es einen anderen namen. mit der zeit hat sich das erscheinungsbild geändert, die worte hinter den worten jedoch weniger. die zeiten von kantigen worten, uniformen und märschen sind vorbei. man hat sich, einmal mehr, dem zeitgeist angepaßt. und einmal mehr scheint es, als ob gesammelte unbedeutende worte erneut fruchtbaren boden fanden und noch immer finden. dem zeitgeist angepaßt, könnte man am ende erwachen und feststellen, daß man sich in einer welt befindet, die man nie wollte. und doch nie etwas dagegen tat [oder tun konnte], da man ja nicht ahnte, nicht wußte ...

aber man beteuert einmal mehr, es darf nie wieder sein. jedes jahr aufs neue an diesem tag. und kaum, daß die worte verklungen sind, werden sie wieder vergessen. ritual abgehalten und beendet, übergang zur tagesordnung mit business as usual. und vergißt dabei, daß das, worüber man gedachte, keineswegs heute vor 70 jahren begann, sondern viel, viel früher. der auslöser und die ursache werden immer verschieden sein, doch der ursprung in einem unbedeutenden satz wird einmal mehr weitergetragen werden ...

man sagt, geschichte wiederhole sich nicht. linear mag das stimmen. doch wenn ich die heutige gesellschaft mit der vor 70/80/90 jahren vergleiche, stehen wir uns in manchen dingen näher als wir denken. und einmal mehr denken wir uns, mit all unserer zivilisatorischen kultur, unserem technologischem fortschritt, unserer ethik, unserem wohlstand ... es könne uns niemals passieren.
doch solange wir nicht aus unserer eigenen geschichte gelernt haben; solange wir, als achtreichstes land nicht genug geld zu haben scheinen und quasi schweigsam zusehen beim wegsehen; solange wir unsere eigene sprache nicht mehr verstehen, da wir zwar nebeneinander wohnen, aber obwohl die gleiche sprache sprechen, doch unterschiedliche worte meinen; solange unsere gewählten vertreter vergessen haben, wie ihre wähler denken oder weiter ihre sprache verlernen und scheinbar keine zeit mehr haben für den einzelnen; solange toleranz und deren ausübung anscheinend doch grenzen kennt
; solange wir uns selbst immer fremder zu werden scheinen; solange unser verdruß, ebenso wie leere und frust, weiter im stillen wachsen ... kann aus unbedeutenden worten ein ganzer satz werden, der sich ausbreitet, einmal mehr über die mehrheit hinwegfegt.

doch dann, wenn das passiert, könnte es bereits zu spät sein ... trotz aller beteuerungen, es wird sich nicht wiederholen, und aller gedenken an den tag heute vor 70 jahren. denn dann ... dann zählt nur mehr der moment und die macht des wortes ... und die, die heute gedachten, beteuerten, werden dann vermutlich nicht mehr sein, denn das, was sie schufen, wird sie hinwegfegen. und einmal mehr werden sie sich nicht bewußt sein dessen, was sie getan haben, stück für stück, da sie es ja um 'der sicherheit aller' taten.

es ist gut, sich an etwas zu erinnern, etwas zu gedenken. aber man sollte nie vergessen, welcher weg zu diesem moment führte.

[Бал–ташкит]

6.11.08

für einen moment steht nichts im bücherregal, egal wie sehr man danach sucht ...

song | some blurbs from laza radio
mood | contemplating

manche fragen kommen einem eher ungewollt oder irgendwann, während man mit etwas ganz anderem befaßt ist. so geschehen in diesem fall. ich stand bei thalia [mariahilfer] vor einem regal voller bücher zum thema geschichte [ns-zeit, ww i, widerstand, biografien] und überflog die titel der vorhanden seienden. und wunderte mich einmal mehr, daß man erst bei 1933 anfing mit der literatur darüber.
was mich irgendwie zur frage führte, davor ist niemandsland, oder quasi - breiten wir den mantel darüber, es war nichts, das weiter wichtig war, und weimarer republik hat natürlich genau nix mit uns hier in at zu tun. nur - interessanterweise, es war auch kein buch über ständestaat oder austrofaschismus vorhanden. ich muß gestehe, ich bedaure den umbau ein wenig.

worauf ich eigentlich hinauswill? uh, der weg ist weit. sozusagen. sowohl der in der frage liegende als auch der in der definition der antwort, da sie wohl für jeden unterschiedlich ausfallen würde. und doch stellen sich immer wieder einige wenige hin und sagen 'wir wollen in unserer kultur so etwas nicht.'

was mich zur frage führte ... wie genau definieren wir das wort 'kultur' eigentlich? durch welche dinge setzt sich der begriff für den einzelnen zusammen und welchen stellenwert haben eben jene einzelnen dinge für den betreffenden im bild des ganzen?
inwieweit haben unter anderem auch solche dinge wie sprache, schriftgut, religion, überlieferte traditionen, herkunft, ethnie, geschichte ... einfluß auf die definiton des begriffes [und nein, die reihenfolge der aufzählung ist nicht meine gewichtung, aber das nur am rande] und inwieweit haben sie uns in unserem alltag/bisherigen leben beeinflußt und geprägt?

welche dinge übernahmen wir ungefragt aus anderen 'kulturkreisen'; wie viele dinge die wir heute als 'kultur' definieren, haben ihren ursprung zb in amerika? wie fortgeschritten ist die amerikanisierung unseres lebens, unserer 'kultur' ... und keiner regt sich darüber auf, weil es als selbstverständlich angesehen wird; man übernimmt, weil man meint, es sei gut, egal, was es auch ist. wie viele der worte zb im wiener dialekt haben keinen deutschen ursprung, und werden trotzdem benutzt, jeden tag, ohne sich gedanken zu machen?

und doch, auf der anderen seite, bei genauerer betrachtung kann man feststellen, wie sehr auch mittlerweile ein immer stärkerer mangel an kultur auftritt. je näher sich die welt zu kommen scheint, umso kälter scheint sie zum teil auch im umgang miteinander zu werden. alte ängste kommen wieder zum vorschein, werden als vorwand genommen um sich selbst des schutzes zu versichern, daß man wo dazugehöre, nicht irgendwo unbeachtet und unbedeutend am rand steht. eine weitere frage, die mir noch bleibt, wäre die, welche art 'kultur' wir an unsere kinder weiter[ge]geben [haben werden].

was für mich selbst 'kultur' bedeutet? um es einfach zu sagen ... an einem offenen fenster zu sitzen, ein glas tee zu trinken und omar khayyam lesen.

4.11.08

obama, mc cain ... oder doch nur cola vs cola ...

song | murray gold - songs of captivity and freedom
mood | guh, where the fack from is my headache

man sitzt so nebenbei vor der seite von cnn, fragt sich wie spät es eigentlich in ami-land ist ... und ob man nicht vielleicht doch fox fragen sollte, was updates angeht. letzten endes, selbst wenn es obama schaffen sollte, heißt es noch immer nicht, daß ihn kein ähnliches schicksal wie damals kennedy ereilen könnte. oder daß es nicht wieder so endet wie bereits die letzten beiden male und die republikaner es für sich entscheiden - mit ein wenig nachhilfe.
schon wieder würden leute angerufen werden und ihnen mitgeteilt, sie müßten heute nicht wählen gehen, da es morgen auch noch reicht ... und daß alaska die stimmen erst zehn tage später auszählt ... hmmm³

ein bekannter meinte, wenn obama es schaffen sollte, wäre es auch ein zeichen gegen den rassismus - im übertragenen sinne. auch für gewisse zeitgenossen in unserem land. die eigentliche frage ist aber wohl, sollte er es schaffen ... wie lange wird er sich halten können, und - inwiefern wird er tatsächlich ändern, was sein [ooooohsotoller] vorgänger begann? wird er wieder auf die vernunft hören, oder doch eher dem wunsch nachkommen und [unter anderem] iran in die steinzeit zurückbomben? oder wird der versprochene change so minimal sein, daß er kaum ins gewicht fällt, aufgrund mangelnder möglichkeiten der durchsetzung?

oder sollte doch die berechtigte hoffnung bestehen, der wahnsinn, der unter 'war against terror' firmiert könnte sich dem ende zuneigen? mit all seinen nebenerscheinungen und daraus resultierenden einschränkungen an ehemals bestehenden freiheits- und grundrechten? vermutlich ein schöner traum, der sich so schnell nicht erfüllen wird, leider.

oder ist am ende alles ganz anderes, und jede einzelne meinungsumfrage war genauso für hugo wie hierzulande, da man sich dann doch für den anderen entscheidet, nur aus dem einfachen grund heraus, weil ... ein schwarzer als präsi? das geht dann doch nicht ... und ja, mc cain ist ja bekanntlich kriegsveteran, der weiß wovon er redet ...

letzten endes, was bleibt, dürfte dann wohl doch nur die entscheidung zwischen cola und cola sein, wie es wo zu lesen stand.

---

[eta, 04-54] obama hat also virginia und damit auch den rest, sozusagen. dabei wollte ich vor fünf min ins bett. lt cnn sinds 297 wahlmänner-stimmen, vorerst. zumindest auf einer ebene ist es historisch, auf der daß diese position nicht mehr nur weißen vorbehalten ist.
was die zukunft bringt, wird sich noch zeigen, doch die hoffnung darauf, daß bush's wahnsinn vielleicht doch dem ende nahe sein könnte, bleibt am leben. und vielleicht auch darauf, daß minderheiten eines tages die chance auf tatsächliche gleichberechtigung haben, nicht nur auf dem papier.

wenn man sich so die bilder der ganz jungen hier auf cnn ansieht, könnte man meinen, daß sowohl hoffnung als auch tatsächlicher wunsch auf mehr als nur oberflächliche veränderung real greifbar scheint.
man wird sehen, ob sich diese hoffnung bewahrheitet ...

22.10.08

wir wandern von fans zu dummies ... oder zumindest war es mal so gedacht

song | omd - maid of orleans
mood | amused ... very

eigentlich hätte ich gestern das schon machen wollen [nah, sollen], aber gut. und mittlerweile habe ich anscheinend auch die hälfte von dem vergessen, was ich eigentlich hätte schreiben sollen. zumindest weiß ich noch einen teil dessen, um den es ging. immerhin.

das hier war einer der dinge um die es gehen hätte sollen. oder war es mehr die frage, ob das der ernst des posters war. oder doch die frage ... ramesh = ramesh nair? andererseits, es gibt so viele andere, die auch ramesh heißen ... zumindest in indien unter anderem. oder war der poster zum zeitpunkt des verfassens des postings ... wie sagt man so schön, leicht illuminiert? andererseits, wer schreibt um vier uhr morgens liebeserklärungen und kreiert dafür extra einen blog? ok, heutzutage ist nichts unmöglich ...
und sollte es doch um ramesh nair gegangen sein, ... achso, ja ... wer war das eigentlich gleich wieder ... ich bin mir sicher, ich wußte mal, wer das war ... irgendwas mit gesanglichen darbietungen glaube ich. vielleicht sollte ich tante gockl zu rate ziehen. *am kopf kratz* oder wars ... ach, ja, genau ... irgendwas, das als musical bezeichnet wird. oder gings nur um dessen hardcore-vertretenden fans. äh, hardcore-fans. *noch mehr am kopf kratz*
naja, egal. am ende jedenfalls.


und laut den gespeicherten tags für dieses posting sollte eigentlich ein bild auch
da sein, die frage ist nur ... welches war es und warum. guh. oder hab ich es doch gefunden? nehmen wir an, es ist dieses. eigentlich kann es kein anderes sein. und während ich es noch fragend betrachte, erinnere ich mich auch wieder an die frage, die mir diesbezüglich durch den kopf ging.
wie kann es sein, daß zwei leute an zwei unterschiedlichen orten auf die gleiche seite zugreifen, bei einem diese seite aber offensichtlich nicht existent scheint, obwohl der andere sie sehr wohl sehen und lesen kann. wikipedia für fortgeschrittene anwender?

21.10.08

lah leh luh ... oder ... wos waas i

song | blurbs from big j radio
mood | bored

ich weiß nicht, was schlimmer ist. zu warten, bis dieser long generic test von seagate für meine externe hdd fertig ist. anderen leuten dabei zuzuhören, wie sie irgendwelche dinge von sich geben, warum eine tv-karte und ein eee nicht ganz zusammenpassen können. sagt man mir dann auch noch, wenn man mit dem ding aufs klo geht oder iku macht? blah. und nein, ich habe in der tat keine anderen sorgen als das immense interesse an dieser frage, genauso wie daran, wie und für was besagter schlepptop und überhaupt.

die frage, ob haider jetzt dem anderen ufer zugehörig war oder nicht dürfte zwischen den zeilen vermutlich bereits seit petzners reaktion und seinem bisherigen verhalten beantwortet sein, taz hin oder her [auch wenn ich zugeben muß, daß einige der comments darunter um vieles interessanter sind als der artikel selbst. und zum bild vom nackten petzner sag ich erst mal gar nix, soferns keine manip ist]

beschäftigen tut mich dann doch mehr die frage, was genau mir m$ eigentlich sagen will. seagate meint, die hdd ist ok, da der test passed war. postwendend kommt m$ wieder mit der gleichen meldung im event log, von wegen evend id 51. also was jetzt? nimm es hin und finde dich damit ab, daß eine quasi neue hdd im arsch ist, noch bevor sie wirklich benutzt wird? das kanns jetzt aber nicht sein. ich meine ... wenn ich noch mal ~100e für den mist hinauswerfen darf, wobei noch nicht mal klar ist, ob die alte eigentlich wirklich hinüber ist oder nicht, ist das alles andere als amüsant zu finden.
[oder ist doch was dran an den diversen verschwörungstheorien von wegen, warum produkte nur kurzlebig sind im sinne von ankurbelung von wirtschaft, bip und sonst noch was alles. kanns aber nicht sein, wenn ich mir denke, daß eine 20gb-hdd, die gerade mal so vier, fünf jahre alt ist, noch immer einwandfrei funzt.]

und ja, langsam kotzt es mich an. und zwar gewaltig. irgendwann ... ich glaube, es dauert nicht mehr lange, und ich gehe entweder zurück zu papier und bleistift ... oder ich wechsle endgültig zum pinguin.
ach ja ... und daß die teledoof daten ohne richterbeschluß weitergegeben hat ... kein kommentar, außer ... vielleicht wars doch gut, daß ich nicht zu a1 gewechselt habe. wobei, wer sagt, daß tonnlein ... äh ... t-dingsda ... oder wars uhbehzeh ... ach, egal, am ende ... oder ... oder ... woschdsupp, ich geh ins bett ...

[image snagged from tpb, i just couldn't resist, lol]

19.8.08

und dann war da noch ... oder wie man dinge findet die man eigentlich gar nicht suchte

song | t.A.T.u. - Мальчик-Гей
mood | can i dare to say ... somewhere between confused and mildly appalled. and i mean, srsly

vor einer halben ewigkeit stellte ich mir ja in einem mittlerweile ziemlich antiken psoting die frage, warum noch keiner auf die idee kam, über musical-darsteller oder besser gesagt, die angebeteten und hochverehrten heiligtümer rps bzw rpf zu schreiben. gut, es war zwar mehr oder weniger nur quasi ein nebensatz, nevertheless, the point still stands.

doch wie es aussieht, nachdem man aus reiner langeweile [gepaart mit mittlerweile schierer verzweiflung und dem versuch zeit totzuschlagen, bis man etwas hat, auf das man wartet] sich mal wieder etwas oberflächlich auf einer seite herumtreibt, findet man das [besser gesagt, das und dort guggst man dann nach blondie/böswes]. wüßte man nicht, daß der eine gay ist, die andere ... ihr privatleben anscheinend gut hütet, würde man sich ob der inhaltsangaben nicht nur am kopf kratzen. und den rest cola vermutlich vor schreck quer über die katze verteilen, die auf einem liegt.

ich meine, k, rps schee und gut, aber die beiden??? [dann doch noch lieber ... ka. obwohl, ... nein, ich werde jez nicht weiter über den friseur und capt jock nachdenken, was auch nicht wirklich sein muß.] und irgendwie muß ich gestehen, ich weiß nicht wirklich, ob ich mehr als die inhaltsangabe lesen möchte. liegt vielleicht weniger an rps selbst, als mehr an ... äh ... ja, [leider?] den 'handelnden' [wobei die frage wäre, welche handlung an sich] personen. dann doch lieber ... *ernsthaft nachdenken muß* ... *gockl zu rate zieh* :P
oder wäre dann nicht gleich sinniger, aus dem ganzen ding quasi pwp mit chat-pron zu machen? ich meine, wenn am ende ohnehin unterm strich das gleiche steht. zumindest wäre letzteres weniger zum lesen. oder schreiben.

und dann war da noch die frage ... wie weit ist rpg, bei dem real existierende darsteller genommen werden, eigentlich noch von eben genau dem, also rpf/rps entfernt? oder sind dann die grenzen in der tat fließend?

[und warum zum henker höre ich jez blue system? oder liegts am niwoo des psotings selbst?]

5.8.08

was haben wir heute gelernt?

song | evanescence - whisper
mood | speechless ... literally

gefunden hier:

Zitat:
Original von keckeziege
Wieso?

Ab wann ist man ein Wiener?

Ab dem Moment, wo man seinen Wohnsitz in dieser Stadt hat.

Na aber nur am Papier!
Ein echter Wiener hat besondere Eigenheiten z.B.:

Er ißt gerne ein Wr. Schnitzel von Schwein natürlich, einen Schweinsbraten, eine Leberkässemmel oder eine Burenwurst beim Standl.

Dazu drinkt er ein Ottakringer, Weiß-oder Rotwein.
Er vermeidet es grundsätzlich sich mit Dönerkebab voll zu stopfen.

Ja ein echter Wiener geht halt nicht unter, auch wenn sein Bürgermeister Häupl heißt!

ch frage mich, was bin ich dann? ich esse keine wurst, noch weniger irgendetwas, das an würstelständen verkauft wird. leberkäsesemmeln esse ich prinzipiell nur mit käse und gurken mit drin. schnitzel ist mir ehrlich gesagt zu 95% dort wo man es bekommt zu fettriefend = ich esse es nicht. am rande sei angemerkt, daß man mich seit mittlerweile gut 18 jahren mit dem, was man weit- oder landläufig unter wiener küche [und zum teil auch österreichischer] bis nach djibouti jagen könnte.

bier trinke ich prinzipiell nur aus einer bestimmten brauerei, die so klein ist, daß sie kein schwein im nächsten bezirk kennen würde - und nein, sie befindet sich nicht in wien oder at. wein trinke ich auch nur höchst selten, und selbst wenn, dann ziehe ich alten vor - sofern diese wahlmöglichkeit besteht.

des weiteren sehe ich weder ein problem in türkischem essen. oder anderem.

ach ja, geboren wurde ich übringens in wien, aber das ist nicht mehr weiter wichtig. und ja, mir ist ein wenig fad.

3.7.08

and so, who's to say or decide ...

song | project pitchfork - i live your dream [radio edit]
mood | pensive



ich weiß es nicht, aber liegt es möglicherweise doch mehr an meinem unvermögen [oder meiner möglicherweise doch vorhandenen unfähigkeit], zu akzeptieren, daß nicht mehr möglich ist, als man kennt. und aufhören sollte, systeme und anderes in frage zu stellen. und doch, ist das wirklich alles, das der alleinige und einzige sinn, warum und wozu wir existieren? mann, frau, kind, arbeit, essen, schlafen, ... und dazwischen irgendwo noch ein kleines eckchen freizeit für hobby ... wenns nicht schon durch konsum vereinnahmt oder verbaut ist.

immerhin wurden wir ja in dem sinne erzogen ... gut verdienen, auto, haus, kinder, der neueste [frei einfügbar], und immer ein stückchen besser und weiter als der nachbar, der arbeitskollege, der ... schließlich gehts uns allen gut, wenn es der wirtschaft gut geht.

nur, tut es das? wo ist die grenze zwischen dem, was wir tatsächlich brauchen und dem, ohne dem wir auch weiterhin problemlos leben könnten? mit jeder neuen werbung wird uns versprochen, durch das beworbene produkt würden wir schöner, jünger, länger leben, es würde uns besser gehen, wir wären gesünder, würden weiter von unseren nachbarn geachtet werden, ... egal, was es ist, hauptsache wir glauben daran - und kaufen es.

kein geld? egal, jetzt kaufen, in [x] monaten zahlen, bequem in raten und nur mit mini-zinssatz ... was machen schon die paar schulden, wenn es doch der seele dann umso vieles besser geht. sagte nicht erst vor kurzem uschi fellner in madonna, schuhe wären balsam für die seele? [ich wette, sie meine letzten 5e, sie meintedie des verkäufers, lol] andererseits, erkläre mir einer, wie frauen diesbezüglich ticken und warum - ich wäre zutiefst dankbar.

achso ja, ich vergaß da noch etwas wichtiges am anfang. kirche. beten. glaube. andererseits, hat isch das nicht mittlerweile überholt und relativiert? kirche ist alt, out. ok, der papst ... vielleicht eine ausnahme der regel. aber doch, der gott, der heute mehrheitlich angebetet wird, ist längst nicht mehr der am kreuz [ok, amerika, polen und italien mögen eine weitere ausnahme sein], sondern jene mit namen arbeit und kapital [geld, aktie ...] und der noch junge und eher unwichtigere gott technik/fortschritt.
höher, schneller, weiter, besser ... alles andere war gestern. warner halten nur auf und stehen im weg [the 21st century is, when it ... k, das war wohl eher torchwood, yet, the point still stands].

beliebigkeit und austauschbarkeit ist an der tagesordnung. freie wahl von [frei einsetzbar nach belieben] gehört auch bald dem gestern an. sein und schein sind immer mehr wert als tatsachen, der bessere blender wird auch noch hochgejubelt und verehrt.
aber zurück in die realität, ins jetzt und heute ...

bin ich schlecht, unwert, weil ich darin keinen lebenssinn sehe? mich frage, ob es nohc etwas anderes geben kann, etwas, in dem man sinn oder vielleicht auch erfüllung sehen könnte? weder an unendlichkeit des wirtschaftlichen wachstums noch an mögliche [behauptete] terroranschläge glaube, sondern mich eher frage, wie es möglich ist, daß man sich anscheinend wieder langsam auf [1933/38] zubewegt und es nicht wirklich die mehrheit berührt. ach so, ja. man hat ja nichts zu verbergen ... woher auch ... und wie?

soll ich morgen einfach aufstehen und in die nächstbeste firma gehen und arbeiten ... auch wenn der stundenlohn weniger ist als ... und glücklich sein, daß ich noch zu jenen gehöre, die arbeit haben? aufstehen, arbeit, essen, schlafen ... siehe weiter oben ... und dann? geht es mir besser? bih ich glücklicher, weil ich meine seele mit dem neuesten [...] betäuben und ruhig stellen kann ... und mich nicht mehr weiter mit diesem seltsamen gefühl im hinterkopf befassen muß und es einfach ignorieren kann.

eine sehr gute freundin wirft mir vor, ich würde perspektivlos vor mich hintreiben; ein anderer meinte vor einiger zeit, er würde mich um mein leben irgendwie beneiden. und ich selbst? gute frage, in der tat. das, was ich von meinen eltern und deren eltern kenne, hinterläßt mir mehr fragen als antworten, und noch mehr fragen.
eine kollegin in einem 'kochkurs' meinte einmal, ob ich nicht gern hier wäre, immerhin würde ich mir mit mehr geld auch mehr leisten können - und dann würde es mir auch wieder besser gehen. [womit sich der kreis wieder geschlossen hätte und wir wieder am anfang wären]

ist das wirklich alles, um das es geht? sonst nichts? besteht der tatsächliche sinn im leben aus nichts anderem als arbeit und kinder großziehen? ach ja, und geld ausgeben. und zu akzeptieren, daß das, was ist, schon immer so war und auch immer so bleiben wird.

ich erinnere mich noch, wie mein großvater meinte, wissen sei macht. [warum fällt mir beim schreiben dieses satzes ausgerechnet klestil's 'macht braucht kontrolle' ein?] wie man sieht, am ende bringt es einem auch nichts. wer zu viel in frage stellt oder anzweifelt, wird unbeliebt, unbequem, irgendwann.
was man nicht sehen will, wird entweder ignoriert oder so weit 'ausgelagert', daß man es nicht mehr in unmittelbarer nähe sehen oder ertragen muß. wenn du dich anpaßt, brav und folgsam bist, ... ja, dann kannst du alles erreichen [innerhalb stillschweigend vorausgesetzter grenzen, no na] tust du es jedoch nicht ... das merkt man selbst schon im kleinen. gleich ob in einer gruppe freunde oder einer teilnehmergruppe von besagten 'kochkursen'. oder der familie. oder ... naja, egal. letzten endes geht es ja doch nur um nichts anderes als ... ja, was eigentlich? ich bin mir selbst der nächste? kaum.

und einmal mehr schließt sich der kreis, indem ich zur sinnfrage zurückkehre, und um ein paar ecken vielleicht zur frage der perspektive. zukunft? gute frage, ich muß gestehen, wenn mich in diesem moment jemand fragen würde, wo ich mich in zwei, drei, fünf jahren sähe, ich müßte ehrlich antworten, ich weiß es noch nicht.
ja, ich weiß, daß ich auch älter werde, mir irgendwann die zeit davonlaufen könnte ... auf der anderen seite, wenn ich schon etwas für die weiteren 30/40 jahre tun soll/muß ... muß ich trotzdem das als gegeben vorausgesetzte akzeptieren und machen? oder kann ich nicht doch noch etwas finden, in dem ich auch mich selbst auf die eine oder andere art finde? etwas, das mir beim tun erfüllung gibt ... anstatt von acht bis vier dazusitzen, irgendwelche zahlen eintippen oder briefe schreiben, während sich in mir die leere immer weiter ausbreitet, da der sinn fehlt, und man die stunden herunterzählt, tag für tag aufs neue ...

29.6.08

wtf was that?!

song | witt & heppner - die flut
mood | worn off


wo argumente fehlen, kommt meist ein verbot heraus
oliver hassenkamp -

während man sich auf dem heimweg von der innenstadt befindet, in einer bim sitzend [bzw im stillen vor sich hingrantelt, da die nächste, anschließende bim sich mal wieder dezent dazu entschloß, vor der nase weiterzufahren], kommt man teilweise ungewollt dazu, sich über so manches, das einem in den letzten zwei stunden begegnete, zu wundern.

nein, ich meinte weder die schwankenden preise der unterschiedlichen fan-schals zum endspiel, noch den [zum teil doch überraschenden] zustand der innenstadt [im sinne von ein schlachtfeld ist dagegen nichts], und noch weniger das besetzen von statuen oder ähnlichen bauwerken.
nein, was mir tatsächlich zu denken gab, war die [schiere? masse] anwesender sicherheitskräfte. und in gedanken stellte sich mir [noch ungewollter] die frage, wie viele bei den spielen de-tr und esp-ru in der gesamten innenstadt verteilt waren ... oder waren die unwetter mehr oder weniger das glück, da dadurch ... egal. und überhaupt, wozu dient ein hubschrauber über dem gebiet laudongasse/skodagasse? hat sich die fanmeile seit neuestem [extra für den ansturm des finales] unwissenderweise verlängert?

je mehr grüppchen von polizisten mir über den weg liefen, desto mehr mußte ich an anno 2000 denken ... und mich fragen, ob es zu zeiten, als fast jeden tag eine andere demo war ... waren es da auch so viele? alle paar meter ein grüppchen? auch in der luft? auch an den tagen, als keine demos waren? ich mag mich täuschen, aber ich habe es ein wenig anderster in erinnerung. und auch damals gab es bereits [als solche bezeichnete] linke/rechte gewaltbereite blöcke, anarchisten usw, die sich unter die demonstranten mischten. gab es immer, wird es auch immer geben.

woraus ich schlußfolgern muß, mit unserer sicherheit und dem wohl der mitbürger geht es erst seit dem einsturz von 2,5 türmchen schwer bergab. oder wie sonst ist dieses massive aufgebot zu erklären? je mehr sicherheitskräfte demonstrativ anwesend, desto mehr [vorgaukelung] von vermeintlicher sicherheit? es kann nichts passieren, welcheer art auch immer, da wir ... es präventiv verhindern? auch wenn die frage offenbliebe, wie das dann ausgesehen hätte.

woran lag es dann, daß ich mich, als ich die kärntner straße entlang richtung oper ging, alles andere als sicher fühlte. im gegenteil, ich fühlte mich ... eingeschränkt, ja, das dürfte es wohl noch am ehesten definieren. und zutiefst unwohl, wenn nicht auch ein wenig bedroht. vom gefühl in meiner magengrube bzw im unterbewußtsein mal ganz zu schweigen.
als ich bei der oper zum ring abbog, fragte ich mich einmal mehr, was der tatsächliche tiefere sinn der übung war. wir könnten, wenn wir wollten, jederzeit? oder war es eine vorübung übers verhalten der normalen bürger, wenn man dann auf cctv umzustellen gedächte? im sinne der akzeptanz? ich muß gestehen, ich fühle mich in einer ubahn, die cctv hat, auch nicht behaglich. ich mag es nicht, wenn ... noch weniger, wenn einem auf schritt und tritt ... abgesehen vom grundsätzlichen bedürfnis nach privatsphäre.

ich sehe darin keine erweiterung der sicherheit, auch nicht die verhinderung von möglichen kriminellen tätigkeiten, sondern vielmehr eine weitere einschränkung der persönlichen freiheit. das, was man verhindern will, wird sich verschieben, an orte, die keiner beobachtung unterstehen. gleich, ob irl oder url, es fanden sich immer wege. zeigte sich bereits während der prohibition und zu anderen zeiten. die effektivität des beabsichtigten abschreckungseffektes wurde bereits durch studien und erfahrungen mehr widerlegt denn bestätigt.

und einmal mehr, man scheint wieder nicht verstanden zu haben, daß das, was man präventiv verhindern will, die ursache von dingen ist, die man um einiges einfacher beseitigen könnte. k, es würde teurer sein, aber es wäre langfristig effektiver. und das, ohne verfassungsmäßig garantierte grundrechte unter dem vorwand der terrorbekämpfung einschränken zu müssen. statt dessen wird alles andere, womit man eben jenen helfen könnte, weiter und weiter gekürzt. der staat muß ja bekanntlich sparen, kein geld usw. für seine eigenen bürger?

oder sind menschen, die aufgrund mangelnder bildung, fehlender ausbildung, nicht mehr existenter arbeitsplätze, weder hoffnung noch sonst etwas anderes für die zukunft haben, keine vollwertigen staatsbürger mehr, da sie in keiner weise zum allverlangenden konsum in irgendeiner weise beitragen könnten. aufgrund des zu niedrigen einkommens, der tatsache, daß der staat für sie aufkommen muß, da sie sich durch eigene kraft nicht mehr erhalten können.

die fetten jahre sind vorbei, kein zweifel. und mit dem wohlstand, in dem unsere generation noch aufgewachsen ist, geht es auch langsam bergab. könnte man meinen. und doch, wie kann in einem land, das anscheinend das fünftreichste [wenn ich mich richtig entsinne] der eu ist, es möglich sein, daß kein geld mehr da ist? allem anschein nach keines mehr da sein darf?
man redet von sozialpartnerschaft und kampf gegen die teuerung, entlastung für kleinere einkommen, ausbildungsgarantien für jugendliche, sozialer gerechtigkeit, usw ... und am ende ... ändert sich nichts gravierendes. man redet viel, in der tat ... doch ... was bleibt übrig, von all diesen schönen worten?

hauptsache, mehr sicherheit, genau ... weil die kriminalität explodiert. pöhse ausländer und überhaupt. anscheinend hat man wirklich nichts verstanden ...

... oder will man nur nicht ... können ...

14.6.08

was haben troja und éire gemeinsam?

song | era - sinfoni deo
mood | ummm ...


irland sagte also nein. je nach sicht der betroffenen ergibt sich daraus ein vor- oder nachteil. sicher ist jedenfalls, daß manches nicht mehr so weitergeführt werden dürfte wie bisher. und lissabon damit makulatur - voraussichtlich.
beim lesen unterschiedlicher comments bzw zeitungsberichte fiel mir eines auf, das mir irgendwie unlogisch erschien, ging es doch beide male ums gleiche, nur die auslegung war eine andere. bezeichnen doch die einen die reform als 'sternstunde der demokratie' mit folgender erklärung:
“Es wird nun keine stärkere Mitsprache des Europäischen Parlaments geben und auch keine europäischen Bürgerbegehren. Die nationalen Parlamente bekommen keine verstärkte Kontrolle über Brüssel, um politische Anmaßungen der EU-Zentrale rechtzeitig verhindern zu können. Und der europäische Bürger wird seine Grundrechte nun nicht gegen Entscheidungen der EU vor Gericht ins Feld führen können.”
und das ergebnis der iren als größten anzunehmenden unfall in der eu-politik, was einem fast assoziationen an tschornobyl wachrufen würde. schreiben die anderen, heimischen fellneristischen medien etwas ganz anderes ...
„Die EU-Bürger haben kein Mitspracherecht.“ Der Vertrag sieht keine Einschränkung, sondern eine Ausweitung der Bürgerrechte vor. Die Kom­petenzen des EU-Parlaments, das von den Bürgern gewählt wird, werden ausgebaut. Die nationalen Parlamente können die europäische Kommission kontrollieren. Die Grundrechte-Charta der Union wird rechtsverbindlich und bietet allen EU-Bürgern Schutz. Wenn eine Million Menschen sich zusammenschließen, können sie die Kommission auffordern, dem EU-Parlament Vorschläge zu unterbreiten.
was einem mehr oder weniger zur frage bringt ... was jetzt? ja oder nein? beides in einem? schönreden für mehr willen des bürgers, am experiment teilzunehmen, obwohl er von entscheidungen, die ihn auf die eine oder andere art sehr wohl betreffen, von vornherein ausgeschlossen ist?

[tbc]

---

was das ganze mit troja zu tun hat? hier ein kleiner vorgeschmack auf das web der zukunft, wenn es nach schräuble und freunden geht.

11.4.08

am i bovvered? am i? ... aka fellneristische erleuchtungen, part de seconde

song | bloodhound gang - the bad touch
mood | 'my head is killing me'

einkaufen ist toll, an der kasse in einer schlange warten noch toller. besonders dann, wenn der vorgänger etwas kaufen möchte, das zwar billiger scheint, weil im angebot - nur scheint das der auf dem produkt befindliche barcode noch nicht so ganz gerafft zu haben. man steht da, dreht däumchen und langweilt sich. der blick fällt auf die heutige zeitung. oh, toll, werbung ist der erste gedanke, während man sich durch das 'zugegebene' von aon kämpft. bleibt kurz bei der liste der kanäle stehen, die man mit aon-tv bekommt, und ist einmal mehr ob der knickerigen auswahl enttäuscht. was soll ich mit premiere? de? guh.

bis mein gelangweilter blick zur seite fällt auf die titelseite und ich städte planen handy-verbot lese. untertitel: 'in den öffis. in cafes. in den schulen. in büros.' zum glück war ich an der reihe, da das problem meines vorgängers an der kasse gelöst war. sonst hätte ich vermutlich nicht nur einen ziemlich ... äh ... leisen? lachanfall bekommen. sicherheitshalber sehe ich noch mal aufs datum, um mich beiderseitig zu versichern. nein, der erste april war schon. und der sommer hat auch noch nicht begonnen. vorgezogene saure-gurken-zeit? war mein nächster gedanke. möglich, aber wohl noch weniger wahrscheinlich.

während ich auf dem heimweg war, wanderten meine gedanken weiter. mal wieder. und damit die frage, was macht dann ein dorfpolizist aus tirol mit seinen innigsten träumen? oder ist das ein versuch sie zu erreichen? genau, wir besiegen diese pöhsen terroristen, indem wir das telefonieren verbieten. weil, wie sollen sie sie dann verbindend kommunizieren. genau². keine flugzeuge, keine telefone, kein internet, kein ... mom ... keine zigaretten? wtf? kein alk? he, wo sind wir? nicht auch noch mein ehrlich und sauer verdientes ... koffein???

andererseits, akustische umweltverschmutung. in der tat.
wie war das noch mal mit den beiden omis, die sich darüber unterhalten, was sie gestern gegessen haben, wegen was für wehwehchen sie beim arzt waren, usw. das winzige gör, das anfängt zu kreischen und nicht mehr aufhört, trotz dunkelrotem kopf und allem möglichen bemühen der mutter. das pärchen, das lautstark die trennung ihrer beziehung vollzieht, mit worten, die man eigentlich ... man sich wundert woher die kommen. der haufen schulkinder, die gruppenweise herumhängen und sich über gott allein weiß, was unterhalten. der extrem illuminierte, der selbstgespräche führt über den tieferen sinn des lebens und die welt an sich. der sandler, der einfach nur planos vor sich hinschreit, worte aus dem zusammenhang. die gruppe kindergarten-kinder, die schrill kreischend herumalbern. zwei junge mädchen, die sich über ihre typen unterhalten, dabei öfters in ziemlich hohen tönen. drei türkinnen, die sich intensiv über ihre familie streiten. zwei jugoslawinnen, die lautstark über ihre kinder reden.
und da regt sich wer über handy-telefonierer in der öffentlichkeit auf?

wärs nicht einfacher, wir verbieten die menschen selbst? allein schon die menge an problemen, die damit gelöst wären ... aber gut ... vielleicht tuts das hier auch schon ... als anfang.

3.4.08

yeah, m's a bit bored by the rain ... and not just literally ...

song | jermaine jackson & pia zadora - when the rain begins to fall
mood | can someone plz kill ze bloody weather? no more rain? any thing?

sow ... manche tage gibts, an denen selbst das zählen der herunterfallenden regentropfen als spannender bezeichnet werden könnte als alles andere, das ... aber nur manchmal.

hin und wieder gibts auch dinge, bei denen man vor lachen kaum mehr hoch kommt. und dann soll noch einmal einer sagen, man hätte einmal zu viel '
dieb!!' [äh, ich meinte natürlich wolf] geschrieen. ob ich es ihnen vergönne? ganz ehrlich. wer tuts nicht? genau, kmss. sozusagen. und natürlich wünsche ich ihnen nicht an den hals, was sie ihren potentiellen kunden wünschen. genau, laut der von ihnen vertretenen werbung.

werbung wars wohl weniger, und noch weniger wohl die vom schnitzelhaus, die diesen mann dazu brachte, zu tun was er tat. auch wenn die wahl des werkzeuges wohl eher etwas ... sagen wir mal ... ungewöhnlich sein sollte. was mich zur frage verleitet ... wie kann man mit einem schnitzelklopfer ...?

noch seltsamer erscheint einem jedoch diese anzeige. und noch seltsamer so manche comments des besagten psotings. und ja, was tun wir dann mit unseren netten sandkastenspielern? wobei, in anbetracht der tatsache, daß mit der explosiven ausbreitung diverser society-sendungen und magazine diese ohnehin ad interesse obsolet werden könnten. zumindest bis zur nächsten wahl. das heißt mom ... wie war das noch mal gleich mit einem imam aus orangen?
wohin ich von diesem psoting über 15 umwege noch gekommen bin, will ich lieber nicht ausführen. aber vielleicht hole ich das an einem weiteren regentag nach ...

vielleicht sollte man dann auch bedenken, daß doch alles ganz anders war, wenn selbst die geschichte der amis umgeschrieben werden muß ... und das alles nur wegen einem harmlosen versteinerten häufchen. obs von einem zeitreisenden illuminaten stammt? keine ahnung.

weitaus interessanter ist wohl die feststellung, daß auch tiere ins häfen kommen können. jow. kaum zu glauben. wie das möglich ist, wenn das gesetz ein tier als sache bezeichnet ist allerdings eine andere frage. aber gut.

und wenn ich ehrlich bin, mich wundert genau genommen gar nichts mehr. nein mom ... eines doch ... wie viele regentropfen sind in der letzten stunde eigentlich gefallen, wenn man alle zusammenzählt? oder waren sogar vereinzelte schneeflocken dabei?

30.3.08

teflon, telefon, tins on a string ... ummm ... wtf?

song | coral bahá'i - ya bahá'u'l-abhá
mood | `literally laughing my arse off [aber nicht wegen dem posting hier]

t-mobile ist ja normalerweise eher dafür bekannt, daß es ... ja, was eigentlich? ah ja ... handys verkauft, jene miteinander und untereinander verbindet und ... seit neuestem stellt man fest, auch die unendlichen weiten der weiten welten. sollte man meinen. zumindest solange man vertragskunde ist.

manche andere zeitgenossen ziehen wertkarten vor, auch solche ohne sich datentechnisch weiter zu outen. auch diese funzen und verbinden. meistens. immer. jedenfalls bis heute nachmittag. genau. verbindungs-gau. tilt. rien ne va plus. nada. zippo. zero. nüsse. interessanterweise aber nur für wertkarten-besitzer. wie das geht? keine ahnung. ist das netz geteilt? hälfte die, hälfte die? und bloß nicht überkreuzen? fragen über fragen. und noch mehr fragen.
oder hat platter schon mal üben lassen. für später. damit lawinenopfer gefunden werden können, schnell und unbürokratisch, versteht sich.

man wurde genötigt, beim anbieter nachzufragen. lapidare und gelangweilte antwort?
man habe eine vorübergehende wertkartensperre. wie lange? keine ahnung, aber die techniker arbeiten daran.
frage am rande ... was ist das überhaupt?


[eta] um 23-13 wars ancheinend wieder vorbei. ob ganz oder nur für den moment ... wissen die götter. oder wissen es selbst nicht mal die?

19.3.08

and so we have to write it down ...

song | babble from the trainer next to me when reading the questions to another course participant
mood | ger off me, soddy sod!

so tat man also ausfüllen den fragebogen ob der zufriedenheit mit dem häkelnden und dem leben an sich ... sozusagen. und kann sich nur mehr wundern ob mancher fragestellungen ... die ganz unten mit gender-irgendwas und gefühlter benachteiligung lassen wir mal besser als ganzes außen vor [der erste gedanke beim lesen der frage selbst war nicht mehr als ein gepflegtes wtf??!].

womit das hier dann wohl zum indirekten résumé der übermorgen endenden veranstaltung werden könnte ... sozusagen.

ob ich ihm nachweine? deliberately wohl kaum. in anbetracht meiner gewohnten schlafzeiten [lol] und des momentanen zustandes der leichten verwahrlosung meiner wohnung wohl noch weniger. meinem vierbeinigen mitbewohner wirds freuen, wenn ich wieder weniger gereizt bin und mehrheitlich anwesend - also das gegenteil von den letzten fünf [was mich wundert, weil sollten es eigentlich nicht sechs sein?] wochen.

fand ich was positiv? uuuuuuh, laß mich nachdenken ... *auf tisch nach duden such um passende worte zu finden* ... zumindest war es nicht soo sehr auf zwang. k, subjektiv, aber es gab in der tat schon schlimmere.
habe ich was gelernt? abermaliges uuuuuuuuuuh ... zählt erstaunt sein ob der leichtigkeit, mit der manches umdefiniert [neu erfunden, abgetan] wird, dazu? sollte ich mich wundern, daß trainer ihre befugnisse teilweise überschreiten?
ah, ne, doch eines habe ich in der tat gelernt ... ab wann laut erklärter definition sexuelle belästigung anfängt ... lol

linux? goil, wenns denn sinnigerweise so gemacht worden wäre, daß man was davon hat. erweiterung des anwender-horizontes im sinne von 'es gibt auch noch etwas anderes als m$'? gute idee, aber nicht gerade besonders gute umsetzung, wenn ich ehrlich bin. open office ist lieb und nett, aber ohne das os zu kennen, hat man wenig davon. ach so, stimmt, ein standard-dau braucht nicht ... wie konnte ich vergessen. gut, mein fehler.
was bringt mir die beste willentlichkeit, wenn ich es mit einer mühle zu tun habe, die vom innenleben her noch jenseitiger ist als der inhalt meiner daheim in der küche befindlichen mülltüte? selbst der lurch zwischen den kabeln bewegt sich schneller als stellenweise besagte mühlen. wenn selbst der brauser irgendwann die patschen streckt, nachdem man in einem tab nach fünf links einen sechsten anklickt und die darstellung jenseits von layout und sonstwas ist - sondern nur mehr naggisch html ... möge mir einer erklären, was das dann bringen soll. vor allem, wenn man zb auf bestimmten seiten [für bewerbungen] daten eingeben muß. ohne der darstellung von javascript oder ähnlichem kaum machbar, weil nicht mal das feld anklickbar in dem der text eingegeben werden soll. guh ...
stellt das ganze eine indirekte übung für die geduld des teilnehmers dar oder versteckt sich dahinter ein tieferer, aber leider uns absolut unbekannter sinn? ich tippe zumindest mal darauf, daß die kohle wohl zu wenig war von seiten des budgets her und man mal schnell am flohmarkt ein paar alte [quasi]pII-mühlen zusammenklaubte. was dann auch erklären würde, warum kein m$ drauf ist ... roooooofl.
obwohl, ein weiteres rätsel ... dürfte der algorithmus der unlogik im system der firewall oder des scripts sein, der blockt. ich wäre dankbar, wenn mir einer erklären würde, warum eine seite [die mal so gar nix mit chat oder dergleichen zu tun hat, wie sich dank tante guuugls cache herausstellt] definitiv geblockt wird, ohne angabe von gründen.
oh, fast vergessen, ein positiver punkt im ganzen ... es gibt in der tat keyboards, die weder verwatzt sind noch mit schwärze und dergleichen so bekleckert sind, daß man daraus romane schreiben könnte.

man möge staunen, es gab sogar ... oh ja ... man hatte in der tat eine küche. ein wahrer fortschritt, da man nicht mehr auf diesen dämlichen kaffeeautomaten angewiesen war [was meinen magen freute], aber im endeffekt einmal mehr traurig war. betrachtete man nämlich den zustand mancher darin befindlicher gegenstände - zb eines wasserkochers - wären einem fast die tränen gekommen. schwarz scheint wieder in mode zu sein. aber ob es dreck oder kalk war ... frage man etwas leichteres ...

trainer? einzelcoaching? hmmm² ... sagen wir so, der erste war ganz nett, also der, der die vertretung unserer eigentlichne trainerin übernahm. nur leider, sie kam nach vier wochen wieder ... und über den rest seither breiten wir den mantel des schweigens. ansonsten käme man in versuchung ... und dann würden die ausführungen länger als die tatsächlichkeiten. nevertheless ...
es ist aber interessant, zu sehen, wie einfach und schnell sogenannte diagnosen gestellt werden, auch auf der assoziativen ebene. aufgrund einer [zumindest meiner sicht] eher harmlosen tatsache, dinge zu vermuten, und sozusagen so zu zementieren, daß sie sogar in den abschlußbericht mit hinein sollen. hmmm³ ... schön, dann also aus ihrer sicht arbeitsunfähig aufgrund gesundheitlicher ... und das alles nur wegen sporadisch exzessivem gletzeln, etwas verschobenen schlafzeiten und ... hmmm³ ...
die mehr interessante frage wäre eher, inwieweit man das juristisch anfechten könnte. wenn denn überhaupt.
abgesehen von den möglichen weiteren folgen nicht nur bei der eventuellen auswahl weiterer häkelkurse - im sinne von willkürlicher zuordnung ohne rücksicht auf was auch immer [zumindest konnte man bis jetzt noch von mehreren optionen kleineren übel wählen] und wohingesteckt zu werden, wo man möglicherweise nicht mehr rauskommt.

ist es so einfach, aufgrund einer assoziation - und noch dazu einer diagnose, die ihr nicht einmal zusteht und sie aber trotzdem weiter vertritt - ein leben ... ja, im endeffekt wohl doch zu zerstören, zumindest auf einer oder mehrerer ebenen. man fragt jetzt nicht weiter nach, in welchem sinne das zu einer bei ihr vielleicht minimal doch noch vorhandenen ethik stehen möge. oder geht es wirklich nur mehr um quoten und das, was nicht reinpaßt ins system, einfach und gnadenlos rauswerfen?

andererseits, wenn manche dinge einfach als krankheit angesehen werden und das so ohne weiterem hinterfragen auch von der mehrheit [?] so zu akzeptiert werden scheint ... wie war das gleich noch mal mit zivilgesellschaft ... ach ja, man ist sich selbst der nächste und das noch mehr, wenn es einem nicht betrifft. oder so in der art. es lebe die schöne neue welt.

[anmerkungen zum ams im zusammenhang mit diesem häkelkurs: was hat ihnen besonders gut gefallen? was sollte verbessert werden?]
allein die fragestellung an sich ist bereits reiner häkel. wen wundert es, daß mehrheitlich positive bewertungen abgegeben werden? zum teil von teilnehmern, denen die trainer die fragen der bewertung vorlesen müssen, da sie die deutsche sprache nicht ausreichend beherrschen [wie war das noch mal gleich mit anowas? datenwtf? muß ich das kennen?] und eigentlich daraus resultierend zum teil auch gar nicht wissen, um was es geht. erst vorhin so gesehen.
zum anderen, auch wenn die antworten zum teil als anonym bewertet werden können, aufgrund eines syntaxischne musters ließe sich durchaus nachvollziehen, wer was verfaßt hat, sofern textliche eingaben erfolgt sind. zumindest wurde das mit dem handschriftlichen ausfüllen anschienend abgeschafft. ein kleiner anfang. ist ja nicht so, daß man handschriften nicht auch zuordnen könnte. no na.

wenn ich ehrlich wäre, müßte ich sogar zugeben, daß bis auf meinen allerersten kurs, mit dem ich das vergnügen hatte, mehr oder weniger beglücklicht worden zu sein, genau gar keiner mehr irgendwie ... sinnvoll war.
verbesserungen ... am ende sind es immer wieder die gleichen dinge, die einem auffallen, egal welches 'institut' die veranstaltung abhält. es beginnt bei den trainern, geht über deren stellenweise offensichtliche und in der tat auch real vorhandene unfähigkeit, dinge außerhalb der vorgegebenen tatsachen zu sehen und zu akzeptieren, auch auf ihnen aufzubauen im weiterführenden sinne. statt dessen wird einem eine seifenblase vorgegaukelt, in der jeder jeden lieb hat [überspitzt gesagt] und wenn man nur brav tut, was einem vorgebetet wird, sich auch ohne weiterem aufschub der gewünschte erfolg = arbeitsplatz einstellt. was aber nicht gesagt wird, dürfte sein, daß die quoten sich mehrheitlich auf niederschwellige bereiche beziehen, was die vermittlung anzugehen hat. zumindest mit sicherheit mal in den allseits bekannten söbs.
über das was vermittelt wird, muß man kein weiteres wort verlieren, denn spätestens beim nächsten mal ist das vom letzten mal genau gar nichts mehr wert, weil der vermittelnde im besitz der einzig wahren wahrheit ist. und sonst nichts zählt. [warum erinnert mich das gerade ungewollt an monotheistisch ausgerichtete religionen und bestimmte autokratien?] das system fordert, und bekommt. wer nicht folgt, hat pech gehabt. einmal mehr wird realität ignoriert und als dummes zeug abgetan. das stimmt so nicht und woher hat man das? genau, woher nur?


[tbc]

17.3.08

juhuuu, wir bilden uns mit bewegenden bildern ... aka wer sagte, talk auf puls 4 wäre einschläfernd ohne ende?

song | babble from ze dvd ... öh ... vid
mood | where iz mah bed, pwetty peeaze?

videos sind toll ... oh ja, filme sogar noch mehr. vorausgesetzt ... ja, vorausgesetzt, es wären ... filme mit inhalt? handlung? abhandlung? action? alles zusammen und doch gar nichts davon? oder doch lieber ein langatmiges 40-teiliges wuxia-drama? mit sicherheit alles andere lieber als das ... selbst das kommunistische manifest oder das gesamte parteiprogramm der öhpfaupeh wäre glaub ich ansprechender. vielleicht sogar das der bienenzüchtenden vereinigung österreichs ... oder der nächste fünf-jahres-plan der nordkoreanischen regierung ... oder ...

das ... wäre im konkreten fall ein video von einem vortrag von madame birkenbihl zum thema ... äh ... was war das gleich noch mal? ah ja ... irgendwas mit erfolg oder so ... *angestrengt nachdenken muß* ... warum kann ich mir nicht mal den titel merken? ...

der inhalt des vortrages mag für mache durchaus interessant erscheinen, kein zweifel ... nur als erstes [quasi am morgen] damit überfallen zu werden und der totalität des anspruches, das gesamte video bis zum ende sehen zu müssen [k, 2x ¼h pause, yaddah] ohne entkommen oder ausweg. interessanterweise jedoch ist es die trainerin selbst, die durch nicht durchgehende anwesenheit glänzt. sollte einem das etwas sagen?
gute frage, nächste frage ...

ein wenig verwundert es doch, daß es leute gibt, die für vorträge dieser art auch bezahlen, um teilnehmen zu können. hmmm ...
[oder liegts an mir, bzw dem alles-in-frage-stellen-müssen, daß ich es als gesamtes nicht so ganz ...]
ebenso mag es auch sein, daß teile des inhaltes auch interessant sein könnten. jedoch im unbewußten teil des eigenen selbst mag während dem fortlaufen der zeit die frage auftauchen [weniger nach der sinnigkeit, das gab man schon viel früher auf] was die tiefere absicht der trainerin sein mag.

[tbc]

---

[eta] ah ja ... man muß noch darüber diskutieren. uh ... dürfte spannend werden, wenn ich mit meiner vermutung richtig liege, daß keiner der anwesenden sich auch nur ein wort gemerkt hat. quasi mit spannung erwartet man das morgen ... lol]